3 aktuelle Artikel über den Anschlag auf die T-Stube

Kieler Nachrichten:

Rendsburg – Nach dem Brandanschlag auf die T-Stube haben Helfer am Dienstag mit dem Aufräumen begonnen. Die Polizei hat indes nach eigenen Angaben noch keine Hinweise auf die Täter. Der Staatsschutz ermittle weiter, sagte ein Sprecher.

Decke und Wände sind verrußt, die Bühne ist zerstört, Fensterscheiben sind eingeschlagen. Es stinkt noch immer penetrant nach Ruß und Qualm. Zwei Wochen nach dem Brandanschlag auf den Treffpunkt der links-autonomen Szene in einem ehemaligen Pulverschuppen am Rand des Rendsburger Stadtparks bietet die T-Stube ein Bild des Jammers. Aber draußen hängen Plakate mit der trotzigen Aufschrift „Wir machen weiter“.

sh:z zum Ersten:

Vor fast zwei Wochen hatte ein Feuer die T-Stube im Rendsburger Stadtpark verwüstet – ein Brandanschlag, wie Polizei und die Betreiber des Links-Alternativen-Treffpunkts vermuten. Inzwischen haben die Aufräumarbeiten in dem völlig zerstörten historischen „Pulverschuppen“ begonnen

sh:z zum Zweiten:

Als Reaktion auf den Brandanschlag auf die T-Stube soll ein Bündnis gegen Rechts ins Leben gerufen werden. Darauf verständigten sich Vertreter der Ratsfraktionen, die gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten und SPD-Kreischef Sönke Rix gestern Mittag den links-alternativen Jugendtreff besuchten. „Lange Zeit dachten wir, es wäre ruhig in Rendsburg. Aber nach Boykott-Aufrufen und Hakenkreuz-Schmierereien hat die rechte Gewalt mit dem Brandanschlag eine neue ‚Qualität‘ erhalten“, sagte Volker Lindenau, Linke-Fraktionschef in Rendsburg. Alle Demokraten müssten sich in einem Bündnis zusammenschließen, forderte er.


1 Antwort auf “3 aktuelle Artikel über den Anschlag auf die T-Stube”


  1. 1 Jetzt kommt: Werbung! T-Stuben Benefiz-Konzert « Antifa Rendsburg (aktuelle Homepage) Pingback am 17. Juli 2009 um 23:38 Uhr
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