Pressespiegel über den Brandanschlag auf die T-Stube

In der Rendsburger Tagespost, der Lokalbeilage der Landeszeitung, fand sich heute morgen ein Artikel, der die Geschehnisse gestern ganz gut schildert:

Die Polizei hüllt sich noch in Schweigen. Allerdings scheint inzwischen festzustehen, dass es sich beim Feuer in der T-Stube um Brandstiftung handelt. Verletzt wurde niemand.
„Das ist ein bedrohliches Anzeichen für das Erstarken der rechten Szene“, sagt die Antifaschistische Aktion Rendsburg (AARD). Für sie gibt es keine Zweifel, wer hinter dem gestrigen Brandanschlag auf die T-Stube steckt. Bislang hätten sich die Rechten in Rendsburg mit Pöbeleien und Hakenkreuz-Schmierereien zufriedengegeben. „Nun hat die rechte Gewalt aber offenbar eine neue Intensität erreicht.“

Der ganze Artikel online: Brandanschlag: T-Stube in Flammen

Auf dem Blog Störungsmelder, das unter anderem von der „Zeit“ betrieben wird, findet sich auch ein lesenswerter Beitrag:

Konzerte, kulturelle Veranstaltungen, antifaschistische Politik und Offenheit für unterschiedlichste Kulturen: Dafür steht und lebt die selbstverwaltete T-Stube in der norddeutschen Kleinstadt Rendsburg seit Jahrzehnten und zieht damit immer wieder den Hass von Nazis auf sich: Ende der 80er Jahre gab es den ersten Brandanschlag durch Nazis, seit den 90er Jahren gib es immer wieder Nazi-Übergriffe und Hakenkreuzschmierereien.

Seit zwei Jahren hat der Terror von Rechts in Rendsburg und Umgebung erneut zugenommen und nun offensichtlich einen neuen Höhepunkt erlangt: In der Nacht zu Mittwoch stiegen Unbekannte in die T-Stube ein und legten an mehreren Stellen Feuer. Die Antifaschistische Aktion Rendsburg (AARD) geht von einem Brandanschlag durch Nazis aus. Mittlerweile ermittelt der Staatsschutz.

Ganzer Artikel: Störungsmelder – Brandanschlag auf linkes Zentrum in Rendsburg

Kieler Nachrichten: Mittlerweile ermittelt der Staatsschutz:

Zuständig sei jetzt die Abteilung für politisch motivierte Straftaten bei der Kieler Bezirkskriminalinspektion, sagte am Donnerstag eine Sprecherin der Polizei. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen noch, es gebe bisher noch keine Ergebnisse, ergänzte die Beamtin.


1 Antwort auf “Pressespiegel über den Brandanschlag auf die T-Stube”


  1. 1 Jetzt kommt: Werbung! T-Stuben Benefiz-Konzert « Antifa Rendsburg (aktuelle Homepage) Pingback am 17. Juli 2009 um 23:43 Uhr
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