Amazon mit NPD-Partnerprogramm

tagesspiegel.de

Das US-amerikanische Internet-Versandhaus Amazon führt eine Homepage der NPD in einem „Partnerprogramm“, das der rechtsextremen Partei einen stetigen Geldzufluss bietet. Politiker von SPD, Grünen und Linkspartei drohen dem Internet-Versandhaus nun mit Boykott.

Wir rufen alle LeserInnen dazu auf, Amazon bis auf Weiteres Zeit total zu boykottieren.

Kein Geld den Faschisten!

Nachtrag: Amazon hat das Partnerprogramm jetzt gecancelt Ob mensch weiterhin bei einer Firma kaufen will, die bis vor wenigen Tagen noch Bücher des NPD-Verlags „Deutsche Stimme“ im Angebot hatte und wo es diese Bücher immernoch gebraucht zu erwerben gibt, dass muss wohl jede/r mit sich selbst ausmachen.


2 Antworten auf “Amazon mit NPD-Partnerprogramm”


  1. 1 Zer-Schmetterling 10. Juni 2009 um 13:33 Uhr

    Die NPD ist zwar aus dem Partnerprogrann von Amazon gestrichen worden, jedoch erlaubt Amazon Privatanbietern weiterhin, Bücher aus dem „Deutsche Stimme Verlag“ über Amazon zu verkaufen.

    Auf Anfrage äußerte Amazon folgendes:

    „Wir verstehen selbstverständlich Ihren Standpunkt zu dieser Angelegenheit, möchten aber gleichzeitig die Gelegenheit wahrnehmen, Ihnen zu erklären, warum wir von Amazon es zulassen, dass dieser Titel auf unseren Seiten angeboten wird.

    Unsere Überprüfung hat ergeben, dass der Titel weder auf der Indizierungsliste der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften steht noch in der Vergangenheit von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt worden ist. Es liegen uns demnach keine Anhaltspunkte für seine Rechtswidrigkeit vor.

    Wir sind der Meinung, dass jeder das Recht hat, selbst zu bestimmen, was er lesen möchte. Unser Ziel ist es, Meinungsfreiheit zu gewährleisten und unseren Kunden die größtmögliche Auswahl zu bieten, damit sie jeden gesuchten Titel wirklich finden können. Daher enthält unser Angebot auch einige Titel, die von manchen Leute, selbst von Amazon-Mitarbeitern, als anstößig oder in irgendeiner Weise kontrovers empfunden werden könnten. Dennoch – wir empfinden es als Zensur, unseren Kunden ein Buch vorenthalten zu müssen.“

  1. 1 Nazimusik bei iTunes « Antifa Rendsburg (aktuelle Homepage) Pingback am 30. Juni 2009 um 11:53 Uhr
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