Archiv für Juni 2009

Nazimusik bei iTunes

Nach dem Skandal um Amazon, jetzt auch iTunes:

Rechtsrock boomt – nicht nur in den Online-Läden der rechten Szene. Auch etablierte Online-Shops offerieren braunes Liedgut der übelsten Sorte. Selbst indizierte Musiktitel werden verkauft. Kunden fordern strengere Selbstkontrollen bei den Anbietern. […]

Braunes Liedgut auch bei Amazon

iTunes ist keine Ausnahme. Auch in der Musikabteilung des US-Internetbuchhändlers Amazon werden Titel aus dem rechten Lager angeboten und verkauft. Hier finden sich CDs etwa von Ultima Thule, einer der weltweit erfolgreichsten Musikgruppen aus dem rechten Dunstkreis. Auch die Bremer Gruppe Endstufe und die einschlägig bekannte britische Band Skrewdriver sind mit etlichen CDs im Amazon-Shop vertreten. […]

Es ist nicht das erste Mal, dass rechte Musik über den deutschen Ableger von Apples Online-Musikshop verkauft wird. Bis Dezember letzten Jahres durften die Rechtsrocker von Landser ihr braunes Liedgut ungehindert über iTunes verbreiten, obwohl der Bundesgerichtshof die Band 2005 als „kriminelle Vereinigung“ eingestuft hatte. Die Landser-CDs verschwanden im Dezember 2008 aus dem iTunes-Repertoire. Nach weiteren Titeln rechter Musikgruppen wurde damals aber offenbar nicht mehr gefahndet.

Quelle: ZDF heute

Auch hier gilt: Bei Anbietern, die Nazischeiße verkaufen, kaufen wir nicht und latschen solange wieder zum Plattenhändler/Buchhändler unseres Vertrauens.

Spaltung im Nazispektrum?

Zuletzt wurde ja häufiger über ein Zerbrechen des „Deutschlandpaktes“ gemunkelt, heute berichtet der Tagesspiegel. Interessanterweise zeigt sich auch hier der Konflikt zwischen primär antisemitischen und islamophoben Nazis, genauso wie, dass Nazis immer Rassisten und Antisemiten sind:

Berlin – Wutgeheul bei der DVU, eiskaltes Managergebaren in der NPD – der Bruch des Wahlabsprachen-Kartells der beiden Parteien, 2005 als „Deutschland-Pakt“ intoniert, gewährt einen Blick auf die mentale Lage des rechtsextremen Spektrums. DVU-Chef Matthias Faust empört sich im Internet, die NPD habe seine Partei „im wahrsten Sinne des Wortes verraten“. Das Ende des Pakts trifft die DVU hart: Sie kann kaum noch hoffen, bei der Wahl in Brandenburg ein drittes Mal den Einzug ins Parlament zu schaffen. Nach zehn Jahren im Potsdamer Landtag droht der Fraktion das Aus – weil sie ihr schon länger bröckelndes Wählerpotenzial nun obendrein mit der NPD teilen muss.[…]

Vollständiger Artikel

3 aktuelle Artikel über den Anschlag auf die T-Stube

Kieler Nachrichten:

Rendsburg – Nach dem Brandanschlag auf die T-Stube haben Helfer am Dienstag mit dem Aufräumen begonnen. Die Polizei hat indes nach eigenen Angaben noch keine Hinweise auf die Täter. Der Staatsschutz ermittle weiter, sagte ein Sprecher.

Decke und Wände sind verrußt, die Bühne ist zerstört, Fensterscheiben sind eingeschlagen. Es stinkt noch immer penetrant nach Ruß und Qualm. Zwei Wochen nach dem Brandanschlag auf den Treffpunkt der links-autonomen Szene in einem ehemaligen Pulverschuppen am Rand des Rendsburger Stadtparks bietet die T-Stube ein Bild des Jammers. Aber draußen hängen Plakate mit der trotzigen Aufschrift „Wir machen weiter“.

sh:z zum Ersten:

Vor fast zwei Wochen hatte ein Feuer die T-Stube im Rendsburger Stadtpark verwüstet – ein Brandanschlag, wie Polizei und die Betreiber des Links-Alternativen-Treffpunkts vermuten. Inzwischen haben die Aufräumarbeiten in dem völlig zerstörten historischen „Pulverschuppen“ begonnen

sh:z zum Zweiten:

Als Reaktion auf den Brandanschlag auf die T-Stube soll ein Bündnis gegen Rechts ins Leben gerufen werden. Darauf verständigten sich Vertreter der Ratsfraktionen, die gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten und SPD-Kreischef Sönke Rix gestern Mittag den links-alternativen Jugendtreff besuchten. „Lange Zeit dachten wir, es wäre ruhig in Rendsburg. Aber nach Boykott-Aufrufen und Hakenkreuz-Schmierereien hat die rechte Gewalt mit dem Brandanschlag eine neue ‚Qualität‘ erhalten“, sagte Volker Lindenau, Linke-Fraktionschef in Rendsburg. Alle Demokraten müssten sich in einem Bündnis zusammenschließen, forderte er.

Karlsruhe erleichtert Verurteilung von Naziparolen

Wie die Zeit berichtet, haben die Verfassungsrichter entschieden, dass auch Teile einer neonazistischen Parole bzw. Anspielungen auf nazistische Lieder und Schlachtrufe strafbar sind.

Auslöser für das Urteil war der Aufdruck auf einem T-Shirt. Dort stand teilweise in altdeutscher Schrift: „Sohn Frankens, die Jugend stolz, die Fahnen hoch“. Der Text ähnelt laut Gericht dem Titel des Horst-Wessel-Lieds („Die Fahne hoch“), das bis 1945 die Parteihymne der NSDAP war. Damit bestätigte das Karlsruher Gericht eine Geldstrafe von 1750 Euro, die das Amtsgericht im bayerischen Forchheim gegen einen NPD-Funktionär verhängt hatte.

Jungle-World: ANs in Schleswig-Holstein

Die Jungle-world berichtet über die Autonomen Nationalisten in Schleswig Holstein. Im Artikel „Werwölfe in der Frontstadt“ geht sie neben der Beschreibung der Szene und der Aktivitäten der Kieler Nazis auch auf den Brandanschlag auf die T-Stube ein.

Aus dem Kreis der »Aktionsgruppen« werden in jüngster Zeit nicht nur in Kiel immer wieder Angriffe auf linke und antifaschistische Menschen und Projekte begangen. In Neumünster wurde nach Informationen der örtlichen Antifaschistischen Aktion erst kürzlich ein Mitglied des »Bündnisses gegen Rechts« zwei Mal innerhalb weniger Stunden angegriffen. Nazis warfen nachts Fenster seines Hauses mit Steinen ein und bedrängten ihn am nächsten Tag während der Fahrt in seinem Auto. In der vorvergangenen Woche verübten bisher Unbekannte einen Brandanschlag auf das linke Zentrum »T-Stube« in Rendsburg. Antifas in der Stadt vermuten, dass Nazis der »Aktionsgruppe Rendsburg« für den Anschlag verantwortlich sind.

Der ganze Artikel findet sich hier.

Antirassistische Demo in Segeberg am 03.07

Wir dokumentieren einen Aufruf aus Bad Segeberg der Plan-B Antifa Segeberg:

„Am 03.07.09 startet um 15:30 Uhr eine Demo auf dem Marktplatz in Bad Segeberg. Dies wird eine Solidaritätsveranstaltung zu Gunsten des Robert Nwanna sein. Gestern wurde das Urteil gesprochen (6Monate Freiheitsstrafe auf 2 Jahre Bewährung), dass wir mehr als unangebracht finden. Ein Freispruch wäre unserer Meinung nach zutreffend gewesen.

KOMMT ZAHLREICH, KOMMT LAUT! UND ZEIGT ROBERT NWANNA, DASS WIR IHN UNTERSTÜTZEN!!!

hier der Aufruf:

„Er wollte nur zu seiner Wohnung“

Tag für Tag muss Mensch mit anschauen wie die Justiz rabiat den staatlichen Rassismus praktiziert und unterstützt. Dafür ist nicht nur die rechtspolitische Einstellung eines/einer RichterIn, sondern genauso das Handeln der Polizei verantwortlich. Polizei und Justiz sind bekannt dafür alles erdenklich Mögliche einzusetzen um, ihrer Meinung nach, vermeintlich Schuldige zu bestrafen. Dabei werden oft die humanen Rechte bewusst nicht beachtet und geschützt.

WOVON REDEN WIR?:
Wir wollen den Fall mit dem Nigerianer, Robert Nwanna ansprechen. Nwanna musste sich gefallen lassen, wie die Polizei und Justiz versucht ihn in einem Verfahren, indem er unserer Meinung nach eindeutig unschuldig ist, als schuldiger Straftäter abzustempeln.

Die Rede ist von einem Vorfall im Jahr 2005. Abgesehen davon, dass sich Nwanna und seine Verlobte täglich rassistische Äußerungen anhören mussten, spielte sich am 26.05.2005 ein dramatisches Ereignis ab.

„Der Mann wollte ganz einfach vorbeigehen, er wollte nur zu seiner Wohnung“, bestätigt ein Nachbar, der den Vorfall beobachtete.
Gegen 19 Uhr begibt er sich nach einem kurzen Einkauf auf den Heimweg. Etwa 50 Meter vor seiner Erdgeschosswohnung hält sich eine Gruppe von ungefähr 15 junger Personen auf. Der grölende Haufen ist zu diesem Zeitpunkt schon entsprechend betrunken.
Robert Nwanna reagiert auf die nazistischen Beschimpfungen nicht und versucht der Gruppe aus dem Weg zu gehen. Als der, bei der Polizei, schon bekannte Artur Krug seinen Weg kreuzt und ihn ins Gesicht schlägt, versucht Nwanna in Richtung Hauseingang zu flüchten. Nachdem Robert es gerade noch im letzten Moment schafft seine Wohnung zu betreten, schlägt und tritt der braune Haufen mit voller Kraft gegen die Tür, bis sie letztendlich zu Bruch geht.
In Todesangst um seine Familie, entscheidet er sich die Wohnung, durch das Küchenfenster, zu verlassen. Damit wollte er die Nazis von seiner Wohnungstür weglocken und wieder auf sich aufmerksam machen.
Die 15 Personen lassen von der Tür ab und umzingeln Robert. Artur Krug, vorerst bewaffnet mit einem Messer, lässt sich von seinem Kameraden eine Golfschläger reichen. Er trifft den Nigerianer damit mehrfach im Brustbereich. In der eindeutigen Notwehrsituation, wird Krug von Nwanna im Schulterbereich mit einem Messer getroffen. Nwanna sucht danach sofort die Flucht auf und sucht keine weitere körperliche Auseinandersetzung.

Der Kriminalhauptkommissar Tiemann notiert, dass neben Nwanna auch seine Verlobte mit auf dem Revier war und ergänzt: „Dabei war auch ein circa anderthalb Jahre altes weibliches Kleinkind, augenscheinlich eine Mulattin.“ Dass solch eine rassistische Äußerung von einem Beamten kommt, ist mehr als erschreckend. Des Weiteren ist es zu kritisieren, dass trotz Nwannas Beschwerde auf Grund starker Schmerzen, der zuständige Arzt erst 14 Stunden nach der Ingewahrsamnahme eingeschaltet wird.

Die damalige Kieler Staatsanwältin sieht von Anfang an die Schuld bei Nwanna. Nach mehreren Verhandlungen, ebenfalls gegen die Rassisten, welche aber fallen gelassen wurden, wurde am 24.06.09 das Urteil ausgesprochen. Für sechs Monate Freiheitsstrafe auf zwei Jahre Bewährung entscheidet sich der zuständige Richter.

Abgesehen davon, dass der Richter die Tatsachen verdreht und bei der Urteilsbegründung falsche Aspekte dazu erfindet und entscheidende Fakten weglässt, halten wir das Urteil für mehr als unangebracht! Da Nwanna in klarer Notwehr gehandelt hat, halten wir einen Freispruch für zutreffend!

SOLIDARISIERT EUCH MIT ROBERT NWANNA!
PLAN-B ANTIFA SEGEBERG

Demo: 03.07.09 15:30 Uhr Marktplatz Bad Segeberg“

Den Aufruf bitte ausdrucken und verbreiten!

Spiegel Online
berichtete bereits Juni 2008….

Die Gedenkstätte KZ Kochendorf muss bestehen bleiben!

Die Südwestdeutschen Salzwerke Heilbronn (SWS) wollen für die geplante Sanierung des Besucherbergwerks Bad Friedrichshall-Kochendorf in Höhe von 3 Millionen Euro nicht alleine aufkommen und fordern finanzielle Unterstützung von der Stadt, dem Landkreis und dem Land Baden-Württemberg. Andernfalls soll das Besucherbergwerk und damit auch die Gedenkstätte KZ Kochendorf geschlossen bleiben…

Die endgültige Entscheidung soll bei der Finanzsitzung des SWS-Aufsichtsrates im Oktober 2009 getroffen werden. Die Miklos-Klein-Stiftung macht sich indessen zusammen mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten (LAGG) für den Erhalt der Gedenkstätte KZ Kochendorf stark. Die LAGG hat eine Resolution verabschiedet, die bereits den Landtagsfraktionen, dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger, den Gesellschaftern und allen SWS-Aufsichtsratmitgliedern vorgelegt wurde.

Unterstützen auch Sie uns mit Ihrer Stimme für den Erhalt der Gedenkstätte! –>> Petition

Zum Hintergrund – Ein Konzentrationslager in Kochendorf

Von Simone Rapp

Im Neckartal, zwischen Heilbronn und Heidelberg gelegen, befindet sich die Gemeinde Bad Friedrichshall-Kochendorf. Dort besteht von September 1944 bis März 1945 in unmittelbarer Nähe zum Ortskern und einem Salzbergwerk ein Konzentrationslager, in dem Menschen durch Arbeit, Hunger und Folter vernichtet werden. Mindestens 447 Häftlinge werden im Lager und auf dem anschließenden Todesmarsch getötet.[… vollständiger Artikel zum historischen Hintergrund bei haGalil]

Helft mit, den Verlust eines Mahnmals gegen die Ideologie der Nazis zu verhindern!

Weitere Infos : http://www.kz-kochendorf.de/

Bericht von der Zwangsarbeit-Ausstellung in der CTR

In der CTR gastiert derzeit ja, wie berichtet die Ausstellung „Erinnerung bewahren. Sklaven- und Zwangsarbeiter des Dritten Reiches aus Polen 1939-1945″.
Gestern fand dann auch ein Mitglied des Redaktionskollektivs mal die Zeit, sich die sehenswerte Ausstellung anzugucken. Auf den Schautafeln werden zuerst die historischen Hintergründe des deutschen Überfalls aus Polen geschildert, der Hitler-Stalin-Pakt und die geplante Aufteilung Polens zwischen Deutschem Reich und Sowjetunion geschildert.
Nach dem Überfall auf Polen, wurden viele Pol_Innen, die die nationalsozialistische Ideologie als „rassisch minderwertig“ betrachtete, zur Zwangsarbeit in Deutschland gezwungen. Zwangsarbeiter_Innen arbeiteten unter anderem bei Porsche und VW, wie eklig wirkt es in Anbetracht dieser Tatsache, dass VW im letzten Jahr sein 60. Firmenjubiläum feierte und dabei ignorierte, dass der „Volkswagen“ eine Idee der Nazis war und jahrelange Zwangsarbeit einfach aus der Firmenhistorie ausblendet?
Besonders in kriegswichtigen Wirtschaftszweigen und der Landwirtschaft wurden Pol_Innen eingesetzt, um Deutschland trotz einer hohen Anzahl von Frontsoldaten kriegsfähig zu halten. Hieran zeigt sich die ganze perverse Perfidie der nationalsozialistischen Rassegedanken: In Mittel- und Osteuropa wird ein Vernichtungskrieg gegen die (insbesondere jüdische) Bevölkerung geführt, kriegswichtige Maßnahmen werden zur Durchführung der Shoah ignoriert, um Krieg und Holocaust aber trotzdem fortzusetzen, werden Menschen gezwungen, für die Fortführung des Krieges gegen sie zu arbeiten. Der Überfall auf Polen brachte zudem 1,8 Millionen jüdische Pol_Innen in die Gewalt der Nazis, für die 1942 in der Wannseekonferenz beschlossene Ausrottung der Juden_/_Jüdinnen. werden Vernichtungslager auf polnischem Boden errichtet und polnische Zwangsarbeiter_Innen gezwungen, auch in diesen Lagern zur arbeiten. Eine interessante Aussage zu Konzentrationslagern in Deutschland und im besetzten Polen traf nebenbei ein Führer in Neuengamme, wenn auch nicht im Rahmen der Ausstellung: Aus KZs, die die Nazis in Polen einrichteten war gelegentlich eine Flucht möglich, da eine gute Chance bestand, Hilfe bei solidarischen Anwohner_Innen in der Umgebung zu finden. Eine Flucht aus Neuengamme endete spätestens beim nächsten Bauern, der die Polizei rief.
Ein weiterer Teil der Ausstellung widmet sich dem Schicksal von Kindern. Im Verlauf des Krieges wurden sogar 8-jährige Pol_Innen zur Arbeit gezwungen, für Kinder ab 2 gab es spezielle Lager. An diesen Kindern wurden teilweise Schädelvermessungen durchgeführt, um die „rassische Eignung“ für eine „Germanisierung“ zu überprüfen. Dabei wurden die Kinder in 3 Kategorien eingeteilt, die kategorisierten, ob sie „wünschenswerte Deutsche“ werden könnten. Sahen die Nazis diese Möglichkeit gegeben, wurden die Kinder zwangsweise in Deutschland aufgezogen.
Gut an der Ausstellung sind auch die zahlreichen Fotos, die den sonst anonymen Opfern eine Identität verleihen, ihnen ein Gesicht geben und sie nicht auf die Nummer reduzieren, die die Nazis ihnen verpasst haben. Interessant und schockierend ist außerdem ein kopiertes Dokument, was dort ausliegt und die Pläne der Nazis schildert, in der Christian Timm-Schule eine Gaskammer einzurichten. (Berichtigung: Es gab einen Raum in der Christian Timm-Schule, dieser diente aber der Entlausung von Klamotten und nicht der Tötung von Menschen. Da „Entlausung“ den Nazis häufig als Beschönigung für Vergasung diente, hat der Autor des Artikels dies verwechselt.)
Für die Ausstellung sollte mensch in gemütlichem Lesetempo etwa eine 3/4-Stunde bis zu einer Stunde Zeit einplanen, zur ausführlichen Beschäftigung kann etwas mehr Zeit aber auch nicht schaden.

Laufend aktualisiert: Antifa-Archiv

Bei den Ausräumarbeiten in der T-Stube, haben wir auch das Antifa-Archiv rausgetragen. Etliche alte und neuere Zeitschriften (u.a. Gegenwind, Antifa-Infoblatt, Lotta, Enough is Enough, Schlepper), alte Flyer aus Rendsburg und anderen Städten, Plakate, eine Kiste mit Büchern, Kram aus dem alten Infoladen und interessante Dinge, die mensch eher unter „Sonstiges“ verbuchen kann.

Wir werden jetzt in den nächsten Tagen und Wochen probieren, mal aufzuschreiben, was das Archiv eigentlich alles beeinhaltet. Die Liste kommt in diesen Beitrag und wird dann laufend aktualisiert.
Bei Interesse an einzelnen Artikeln aus den gelisteten Zeitschriften oder an speziellen alten Flyern/Plakaten findet sich sicher eine Möglichkeit, euch auf Anfrage einen Scan zukommen zu lassen. Sobald die T-Stube wieder benutzbar ist, können die Zeitschriften natürlich auch dort gelesen werden. Es wäre auf jeden Fall schade, ein recht ausführliches Archiv verstauben zu lassen und wir hoffen, mit einer Inventur mal wieder zum regeren Lesen anzuregen.

Die Inventarliste folgt

Gegenwind: September 99, November 2000, Dezember 2000, Januar 01, März 01, September 01, April 02, Mai 02, Juli 02, August 02, September 02, Oktober 02, November 02, Dezember 02, Februar03, März 03, Mai 03 Juli 03, August 03, September 03, Oktober 03, November 03, Dezember 03, November 05, Dezember 05, Januar 06, Februar 06, März 06, April 06,
konkret: Mai 09
Bündnis Bleiberecht Schleswig-Holstein: März 06

to be continued…
1. Aktenordner eingepflegt.

Morgen, 20. Juni, 13 Uhr, Hamburg: Solidarität mit der iranischen Linken

In Hamburg findet morgen neben einer allgemeinen Solidemo für die Protestierenden im Iran noch eine weitere Demo statt, die von exil-iranischen Linken veranstaltet wird, die keinen „Islamismus light“ im Iran wollen, sondern wirkliche Freiheit und Gleichberechtigung. Bei scharf-links findet sich der folgende Aufruf:

Liebe Solidarisierende,

die Demonstration, die für Samstag, den 20.06.2009 um 13:00 Uhr am Hauptbahnhof/Kirchenallee geplant ist, wird organisiert von Anhängern des unterlegenen Kandidaten Mussawi. Sie verweigern uns das zeigen unserer Transparente, das Recht auf einen Redebeitrag, also das Recht auf Teilnahme an dieser Demonstration. Das ist das wahre Gesicht der religiösen „Reformisten“.
Daher sind wir gezwungen eine separate Kundgebung zu veranstalten. Diese findet statt:

Samstag, den 20.06.2009 um 12:00 Uhr am Hauptbahnhof / Glockengießerwall

Wir würden uns freuen, wenn ihr zahlreich erscheinen würdet, um die Solidarität mit dem Protest der iranischen Bevölkerung zum Ausdruck zu bringen.

Iranisches linke Spektrum Hamburg

Unterstützt emanzipatorische Bewegungen im Iran!