Messerstechercops in Oldenburg?

Im folgenden ein Bericht aus Oldenburg, um Weiterverbreitung wird gebeten:

„Liebe compas!

Am 5. Juli 08 fanden in Oldenburg ein Naziaufmarsch und reichlich
Gegenaktivitäten statt. In diesem Zusammenhang gab es nach Beendigung der
Nazi-Aktivitäten massive Polizeiübergriffe gegen DemonstrantInnen der
Gegenkundgebungen. Neben über 30 Verletzten durch Schläge, Knüppel und
Reizgas sticht heraus, dass zwei DemonstrantInnen durch Schnitte,
wahrscheinlich mit einem Messer verletzt wurden. Der endgültige Beweis
über die Täterschaft steht noch aus. Es gibt aber neben den Aussagen der
Betroffenen eine sehr deutliche Indizienkette, die darauf hinweist, dass
der Täter unter den eingesetzten PolizistInnen zu finden ist, genauer
gesagt: Innerhalb einer BFE („Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit“ aus
Niedersachsen.
Polizei und Staatsanwaltschaft versuchen anscheinend, die Vorfälle zu
vertuschen, und behaupten, die Vorwürfe seien ausgeräumt. Statt dessen hat
sie nun gegen eine der Betroffenen Anzeige wegen „Vortäuschung einer
Straftat“ erstattet.
Die Oldenburger Rechtshilfe hat jetzt einen vorläufigen
Untersuchungsbericht veröffentlicht, in dem der derzeitige Erkenntnisstand
detailliert dargelegt wird. Dieser ist herunterzuladen unter folgender
Adresse:

http://www.alhambra.de/rechtshilfe/Untersuchungsbericht-zum-Naziaufmarsch-5-7-08-in-Oldenburg.pdf

Wir möchten Euch bitten, diese Nachricht zügig über die Euch zur Verfügung
stehenden Kanäle zu verbreiten. Gerne kann der Bericht auch auf anderen
Webseiten veröffentlicht werden, um eine eventuelle Sperrung dieser Seite
ins Leere laufen zu lassen.
Unseres Wissens nach ist ein solcher Vorfall bislang einmalig in der
Geschichte der Bundesrepublik. Helft bitte mit, den entsprechenden
öffentlichen Druck aufzubauen, damit es ein einmaliger Vorgang bleibt.“